Tablet Test 2022: Die 12 besten Tablets im Vergleich auf BRIGITTE.de

Posted by Julia Werner  • 

Tablet kaufen: Tipps zum passenden Tablet für jeden Zweck

Keine Gerätekategorie ist so vielseitig, aber auch unübersichtlich wie die der Tablets. Android, iOS und Windows eignen sich für ganz verschiedene Aufgaben. Wir geben Tipps fürs richtige Tablet.

Die erste Grundsatzentscheidung beim Tablet-Kauf trifft man mit dem Betriebssystem. Denn trotz mitunter sehr ähnlicher Preise und Fähigkeiten der Tablets haben die Systeme andere Stärken und Schwächen. Bevor man sich auf eine Preiskategorie festlegt, sollte man daher zwischen Android, iOS, Windows 10 und den exotischeren Alternativen auswählen.

Wenn Sie schon wissen, welches System für Sie in Frage kommt, dann sollten Sie direkt zum Hardware-Ratgeber-Teil für Tablets auf Seite 2 springen.

iOS auf iPad: Viele Apps, aber an Apple gebunden

Das Apple iPad mit iOS stellt quasi die Blaupause für moderne Tablets dar. Kein anderes System ist so konsequent sowohl auf die Touch-Bedienung als auch auf die jeweilige Größe der Geräte optimiert. Für iOS gibt es die meisten angepassten Tablet-Apps, die den zusätzlichen Platz sinnvoll ausnutzen. Das Medienangebot ist umfangreich, und wer etwa Zeitschriften digital lesen will, der findet hier die größte Auswahl und die besten Umsetzungen. Auch an Unterstützung von Streaming-Anbietern wie Netflix und Spotify mangelt es nicht und die Ausgabe auf den Fernseher ist zumindest mit proprietärem Zubehör meist kein Problem. Geht es hauptsächlich darum, Apps und Inhalte zu konsumieren, ist iOS und damit das iPad eine unkomplizierte Wahl.

Bild 1 von 20 Die neuen iOS-Features in Bildern (20 Bilder) Erste Neuerung: Der iOS-Sperrbildschirm wird interaktiver. Nachrichten können direkt beantwortet, Videos abgespielt werden.

Was iOS fehlt, ist die Freiheit, aus Apples Umklammerung auszubrechen. Wer sich an Darstellung, Bedienung und App Store reibt, wird auf Dauer kaum glücklich damit. Was Apple nicht vorsieht oder erlaubt, lässt sich nicht nachrüsten. Auch die Fähigkeiten zum Teilen und Weiterverarbeiten von Daten bleiben eingeschränkt im Vergleich zur Konkurrenz. Mangels Zugriff auf das Dateisystem sind der lokale Austausch von Daten oder auch eine Speichererweiterung mit zahlreichen Hürden versehen. Apple hat das Teilen von Daten zwischen Apps zwar in den letzten Versionen etwas aufgebohrt, doch am Ende bleiben Apps viel zu oft in ihrem eigenen Mikrokosmos mit Cloud-Anbindung hängen.

Großer Vorteil von iOS gegenüber den Konkurrenten ist die Update-Politik: Fünf Jahre lang erhielt das iPad 2 alle Updates und das zeitgleich mit dem Rest der Apple-Smartphones und Tablets. Grundsätzlich sollte man mit zwei Jahren Versorgung von kompletten Updates und neuen Funktionen rechnen, Sicherheitsupdates bekommen iPads aber deutlich länger und auch verlässlicher als bei Android.

Android: offener, chaotischer, weniger Updates

Android gibt sich wesentlich offener und anpassungsfreudiger als iOS. Apps haben mehr Freiheiten, sich ins System zu integrieren, Nutzer können das System großzügiger auf ihre Bedürfnisse trimmen. Ob andere Oberflächen, bessere Tastaturen oder informative Widgets: Alles ist innerhalb weniger Klicks erledigt. Einen kompletten Zugriff auf alle Systemkomponenten gibt es zwar nicht ohne weiteres, doch die Abhängigkeit von Google lässt sich leichter minimieren als die von Apple.

Ein weiterer Vorteil ist die große Auswahl an Hardware. Hier wird man zwischen 40 und 560 Euro fündig, von 6 Zoll bis 10,2 Zoll. Da findet fast jeder ein passendes Gerät für seine Zweck (siehe weiter unten). Der Nachteil der Formenvielfalt: Richtig optimiert auf große Bildschirme sind nur wenige Apps und auch Android selber nutzt oft nicht das ganze Potential aus.

Android-Updates sind notorisch zu spät und die Versorgung mit einer neuen Version Glückssache. Besonders bei den billigen Geräte sieht man neue Android-Versionen selten und selbst bei den High-End-Tablets meistens später als bei den Smartphones. Dass in späteren Versionen eingeführte Funktionen nachgeliefert werden, darauf kann man sich nicht verlassen. Dem von Google eingeführten Patch-Level hinken aber selbst Spitzenmodelle oft Monate hinterher. Größere Hersteller wie Samsung, Sony oder Asus liefern immerhin bei schweren Exploits Updates nach, bei den Billig-Geräten aus China ist selbst das unwahrscheinlich.

Windows 10: gut fürs Büro, schlechte Touch-Optimierung

Seine Herkunft als Desktop-System kann Windows auf Tablets noch immer nicht verbergen. Auch wenn mit Windows 10 viele Funktionen besser auf die Fingereingabe angepasst wurden: Immer wieder stößt man selbst im Tablet-Modus auf fummlige und umständliche Menüs oder muss auf die Desktop-Ansicht zurück, weil manche Einstellungen einfach fehlen. Auch die Auswahl an Apps im Windows Store lässt weiterhin stark zu wünschen übrig, viele bekannte Programme von den anderen Tablet-Systemen fehlen hier als touch-optimierte Version. Dazu lassen sie oft an Funktionen vermissen, die ihre Entwickler für Android oder iOS implementiert haben. Wer ein Tablet vor allem als Tablet und per Touch benutzen möchte, ist daher mit Android oder iOS besser beraten.

Bild 1 von 8 Windows 10 Version 1607 (8 Bilder) Startmenü im Anniversary Update: Auf den ersten Blick fallen die Änderungen gering aus.

Andererseits laufen grundsätzlich alle herkömmlichen Windows-Programme auf den Windows-Tablets. Damit steht eine enorme Bandbreite an Funktionen zur Verfügung, die andere Tablet-Systeme so nicht bieten können. Um das voll ausnutzen zu können, braucht man am Ende zwar oft Maus und Tastatur, doch so flexibel und mächtig ist letztendlich kein anderes Betriebssystem. Als reines Tablet-System lässt Windows immer noch einiges vermissen, es stellt aber insgesamt den besten Kompromiss zwischen klassischem Notebook und Tablet dar.

Bei Windows ist die Supportzeit vergleichsweise lang, was Sicherheitsupdates angeht, zudem sind hier die Hersteller als bremsender Faktor außen vor. Mit den (derzeit) kostenlosen regelmäßigen Updates von Windows 10, erhält man sogar neue Funktionen und deutlich verlängerte Supportzeiten. Allerdings behält sich Microsoft vor, Geräte die nicht mehr den Mindestanforderungen entsprechen, vom Upgrade auszuschließen.

Amazon Fire OS: Interessanter Exot

Alternativen zu den großen Drei sind selten geworden. Wer nicht selber basteln möche, dem steht Amazon mit seinem System Fire OS zu Auswahl, das auf Android baut. Von dem bekommt man allerdings unter den Anpassungen nur wenig zu sehen, zudem fehlen der Play Store und viele weitere Dienste von Google. Wer als Prime-Kunde hauptsächlich Filme, Bücher und Musik von Amazon als Flatrate nutzt, kommt mit den Fire Tablets voll auf seine Kosten. Andere Medien-Angebote sind zwar über Apps zugänglich, integrieren sich aber nicht ins System. Der Amazon App-Store kann in Sachen Auswahl und Aktualität nicht mit den beiden Konkurrenten mithalten.

Tablets in verschiedenen Preisklassen

Tablets unter 100 Euro: langsam und niedrige Auflösung

Sehr günstige Tablets ab 40 Euro nutzen vorwiegend Android als Grundlage, doch auch einige Windows-Tablets gibt es schon unter 100 Euro. Das klingt verlockend, allerdings machen die vermeintlichen Schnäppchen oft nicht glücklich. Von absoluten Preisbrechbern sollte man daher in jedem Fall die Finger lassen, sie sind fast unbenutzbar langsam, haben flaue, niedrig aufgelöste Displays mit kleinen Blickwinkeln und kommen mitunter mit dubiosen Android-Apps auf dem Markt. Langeblebigkeit kann man bei den Billiggeräten nicht unbedingt erwarten. Einfacher Flash-Speicher, veraltete Akkutechnik nachlässige Verarbeitung und hingeschluderte Software sorgen häufig für Unmut und mitunter ein vorzeitiges Ableben. Bei den günstigen Android-Tablets ist meist das System schon lange veraltet, und Updates gibt es in dieser Preisklasse kaum.

Los geht es bei den 7-Zoll-Tablets im Bereich um die 40 Euro, in dem das Amazon Fire 7 (2017) mit dem auf Android basierenden Fire OS den Takt vorgibt. Die Verarbeitung ist solide und der Prozessor schnell genug, um Oberfläche und Apps flüssig auf den Schirm zu bringen. Das Display ist dabei sogar recht farbkräftig und dank IPS-Display kann man auch mit mehreren Leuten gleichzeitig aufs Gerät schauen und Oma zum Beispiel Bilder von den Enkeln zeigen. Filme in SD-Qualität spielt das Tablet problemlos ab. Allerdings ist man beim Fire an Amazons Ökosystem gebunden, was auch den niedrigen Preis etwas relativiert. Für das technisch vergleichbare Lenovo Tab3 Essential mit Androids Google Play Store und damit einer deutlich größeren und freieren App-Auswahl werden schon fast 80 Euro fällig.

Mit dem Fire HD 8 hat Amazon ein attraktives Angebot für weniger als 100 Euro, das zudem lange Laufzeiten verspricht – in der Preisklasse äußerst selten. Größter Haken auch bei diesem Amazon-Gerät: der fehlende Play Store. Bei den 10-Zoll-Geräten stößt man fast an die 100 Euro-Grenze. Dort befinden sich gerade noch so das solide Alcatel One Touch Pixi 3 als einzige sinnvolle Option in dieser Klasse. Rausnehmen, in 8-Zoll nicht mehr verfügbar: Auch die ähnlich ausgestattete und etwas günstigere 8-Zoll-Version des Pixi ist einen Blick wert.

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Wunderdinge darf man von solchen Geräten generell nicht erwarten: Im c't-Test fielen sie in der Regel mit kurzen Laufzeiten, häufig schwacher WLAN-Verbindung und unbrauchbaren Kameras auf. Auch die IPS-Displays sind gewöhnungsbedürftig: Sie sind mit 1024 × 600 Pixeln nicht nur recht grob aufgelöst, sie ziehen auch den Bildschirminhalt leicht in die Breite. Die Kategorie ist als Zweit- oder Drittgerät zum schnellen Nachschlagen neben der Couch am besten aufgehoben. Die besseren, wie das Amazon Fire, fallen im Alltag aber nicht weiter unangenehm auf.

Häufig steckt in Billiggeräten aber nicht einmal die halbwegs brauchbare Technik wie im Fire oder Lenovo Tab3 Essential. Oftmals werden ältere Modelle als vermeintliche Schnäppchen verscherbelt. Geräte, die nicht mindestens Android 5 aufweisen können, sind schlicht veraltet und schon aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen. Ebenfalls "Hände weg!" gilt bei Geräten mit nur zwei oder weniger CPU-Kernen, weniger als einem GByte RAM und weniger als 8 GByte internem Speicher.

Tablets unter 200 Euro: Ordentliche Ausstattung

Wer nicht auf den letzten Euro schauen muss, sollte sich im Bereich über 100 Euro begeben. Hier fangen Tablets an, wirklich Spaß zu machen und ihr Potential auszuspielen. Deutlich schneller wird es bis 150 Euro zwar auch nicht, aber die Ausstattung ist hochwertiger, der Bildschirm schärfer und die Verarbeitung besser. So sollte man hier vom Display mindestens 1280 × 800 Pixel erwarten und auf 8 oder besser 16 GByte internen Speicher achten. Zwar können die meisten Geräte mit MicroSD-Karten aufgerüstet werden, doch die Auslagerung von Apps auf die Karte unterstützen viele Anwendungen nicht und auch längst nicht jeder Hersteller lässt das zu. Für etwas mehr Geld gibt es dann auch mehr als nur 1 GByte RAM, wovon Android deutlich profitiert, wenn man häufiger zwischen Apps wechselt.

Für rund 110 Euro ist das Samsung Galaxy Tab A 7.0 eine gute Wahl. Auch das Acer Iconia One 8 B1-850 für 15 Euro mehr ist einen Blick wert.

Das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2016) kann mit einen Achtkern-Prozessor, schnellem ac-WLAN und Android 7.0 aufwarten. Damit erfüllt es bereits die meisten Ansprüche an ein unauffälliges Couch-Gerät. Nur wer eine schnellere Grafikeinheit, besseren Klang, Stifteingabe oder knackigere Display-Farben will, muss teilweise deutlich mehr Geld ausgeben. Vorsicht aber vor älteren Galaxy Tab A, die es ebenfalls noch gibt: Die sind mit ihrem sehr niedrig aufgelöstem Display und lahmen Prozessor keine gute Wahl.

Das Acer Iconia One 10 mit Full-HD-Display ist für den Alltagsgebrauch gut geeignet, ist mit rund 130 Euro für die gebotene Leistung und kurze Akku-Laufzeit jedoch zu teuer. Auch das Huawei MediaPad T3 10 für ein paar Euro mehr ist nicht schnell und bietet lediglich eine brauchbare Minimalausstattung. Mit dem Fire HD 10 mit integriertem Sprachassistenten Alexa hat Amazon ein Gerät auf den Markt gebracht, dass sehr gut für Kinder geeignet ist, da es eine Kindersicherung bietet. Für knappe 170 Euro bekommt man mit dem TrekStor Primetab 10 ein bezahlbares Tablet mit hoher Auflösung und guten Lautsprecher – für den Preis ist das Gerät eine gute Wahl.

Zumindest als flexibler Netbook-Ersatz eignen sich die Windows-Geräte für knapp unter 200 Euro, die für den Preis dann auch für Windows sinnvollere 10-Zoll-Displays und mehr bieten können. Interessant sind vor allem das TrekStor SurfTab Duo W3 und TrekStor SurfTab twin mit 11,6-Zoll-Bildschirm, Full-HD-Auflösung, Tastatur und USB-3.0-Anschluss. Das Odys Cosmo Win X9 gibt es auch mit Windows 10 für schon für knapp 140 Euro, dafür aber mit 8,9-Zoll-Display.

High-End-Tablets zwischen 200 und 500 Euro

Zwischen 200 und 300 Euro ist das Angebot an Tablets erstaunlich dünn. Zwischen den Vernunft-Tablets um 200 Euro und den deutlich teureren High-End-Geräte, gibt es aber dennoch einige interessante Modelle.

Egal für welches System man sich entscheidet, mit weniger als Full-HD-Auflösung sollte man sich über 200 Euro nicht zufrieden geben. Bei 10-Zoll-Tablets sind das über 200 dpi, bei 8 Zoll Diagonale und darunter über 300 dpi.

Samsung bietet im Galaxy Tab S2 einen AMOLED-Bildschirm, der auf Wunsch besonders knallige Farben darstellen kann und nur knapp den erweiterten AdobeRGB-Farbraum verpasst. Nachteil sind aber die in einer Pentile-Matrix angeordneten Pixel, die weniger Subpixel haben; deshalb erscheint die Anzeige bei feinen Details – etwa an Buchstabenkanten – leicht unscharf. Bei Filmen und Fotos fällt das kaum auf, aufmerksame Nutzer stören sich aber daran im Browser oder Mail-Client.

Ansonsten bietet Samsung beim Tab S2 eine sehr gute Ausstattung, ein sinnvoll angepasstes Android und ordentliche Laufzeiten. Mit rund 300 Euro für die 8-Zoll-Version und 330 Euro für die Variante mit 9,7-Zoll-Display gehört das Samsung Tab S2 zudem zu den günstigeren High-End-Tablets.

Apple setzt bei den iPads auf klassische LCDs und erreicht damit eine sehr ruhiges und klares Schriftbild, das beim Lesen kaum ermüdet. Doch nur die mindestens 390 Euro teuren iPad Air 2 und iPad mini 4 schaffen überhaupt den im Segment mittlerweile üblichen sRGB-Farbraum. Bei der CPU-Performance liegen sie mit den Samsung-Tablets in etwa gleichauf, nur der Grafikchip bietet etwas mehr Wumms. Doch auch unter iOS gibt es kaum Apps, die das wirklich ausnutzen.

Eine interessante Alternative zu Samsung und Apple bietet Huawei mit dem MediaPad M2 10.0 und M3 8.4. Das M2 10.0 bietet in der Premium-Version für rund 430 Euro neben einer gehobenen Ausstattung auch eine präzise Stifteingabe. Damit gehört es zu den wenigen aktuellen Android-Tablets, die dies überhaupt noch anbieten. Die Ausstattung ist ansonsten gehoben, mit vier Lautsprechern hat es sogar einen recht ordentlichen Klang. Im MediaPad M3 lite 10 kombiniert Huawei eine umfangreiche Ausstattung und ein schickes Gehäuse mit einem recht langsamen Prozessor. Doch zum Filme und Serien schauen ist das Gerät für circa 250 Euro eine gute Alternative.

Ebenfalls interessante Alternativen gibt es von Asus: Optisch macht das ZenPad 10 LTE viel her und hat in der Preisklasse bis 300 Euro den besten Bildschirm. Möchte man das Tablet mit Tastatur nutzen muss man noch etwas draufzahlen. Etwa 100 Euro teurer ist das Asus ZenPad 3S 10 LTE, das äußerlich an das Samsung Galaxy S3 erinnert. Mit gutem Display, langen Laufzeiten und angemessener Leistung ist dieses Tablet ein schicker Unterhalter.

Eine ungewöhnliche Alternative ist das Yoga Book von Lenovo. Das setzt nicht auf eine normale Tastatur, sondern hat ein zweites Touchfeld, das zwar Tasten anzeigen kann, aber auch als Freifeld für die Stifteingabe dient. Der Clou: Legt man ein Stück Papier zwischen mitgeliefertem Stift und Touchfeld, landen handschriftliche Notizen auf dem Zettel und im Gerät. Wer das Touchfeld nicht braucht, klappt es hinter den Bildschirm.

Lenovo hat sich die Mühe gemacht, Android stärker in Richtung Desktop-System zu trimmen und erlaubt etwa das Öffnen von Apps in Fenstern und zeigt eine Taskleiste an. Obwohl im Hintergrund weiterhin ein herkömmliches Android läuft, kann man deutlich besser mit mehreren Apps gleichzeitig arbeiten als auf anderen Android-Tablets. Für 444 Euro mit Android ist es deshalb einer der interessantesten Zwitter zwischen Tablet und Notebook. Das Yoga Book gibt es auch mit Windows 10, mit dem es sein volles Potential als Arbeitsgerät ausspielen kann – auch wenn das Touch-Keyboard auf Dauer keine Notebook-Tastatur ersetzen kann. Außerdem fühlt sich das 10-Zoll-Display für einige Aufgaben etwas zu klein an.

Profi-Tablets ab 500 Euro: Mit Notebook-Ambitionen

Wer ein Tablet für mehr als nur Filme, Webseiten oder Touch-Apps nutzen will, der muss in der Regel auch deutlich mehr Geld ausgeben. Zwar gibt es viele günstige 2-in-1-Tablets mit Windows, und auch an Android-Tablets und iPads lässt sich eine Bluetooth-Tastatur anbinden. Doch wirklich rund läuft das oft nicht: Mal ist der Prozessor zu langsam, mal das System nicht auf sinnvolles Multitasking ausgelegt oder die ganze Konstruktion unterwegs nicht unfallfrei nutzbar. Wer mehr als ein bisschen tippen und auf der Dienstreise auch mal sein Notebook zuhause lassen will, muss sich im Bereich ab 500 Euro umschauen.

Samsungs Galaxy S3 ist in dieser Preiskategorie noch das günstigste Gerät. Für rund 530 Euro bekommt man einen flotten Prozessor, gute Laufzeiten und ein hervorragendes Display, das zu den besten im 10-Zoll-Bereich gehört. Zudem gibt es eine praktische Stiftunterstützung mit Handballenerkennung, sodass man ohne Probleme Notizen und Skizzen mit diesem Gerät machen kann.

Google bietet mit dem Pixel C ein 10-Zoll-Tablet an, das mehr als die anderen Android-Tablets sein will. Das fängt beim Seitenverhältnis des Bildschirms an, das exakt dem von Papier im DIN-Format entspricht – und endet bei der ungewöhnlichen Tastatur, die magnetisch am Gehäuse befestigt wird. Sie erlaubt es, das Tablet zwischen 90 und 180 Grad frei nach hinten zu verstellen und damit deutlich weiter als die meisten anderen Geräte mit abnehmbarer Tastatur. Dank Nvidia-Chip gehört es zu den schnellsten Android-Tablets auf dem Markt.

Dass das Pixel C eher ein Versuchsballon ist, wird aber nicht nur bei der fehlenden Stiftunterstützung deutlich. Das Keyboard ist teilweise zu klein zum Arbeiten geraten. Android selbst lernt erst nach und nach hilfreiche Features wie die geteilte App-Ansicht dazu. Flexible Fenster, eine Taskleiste oder Unterstützung für Multi-Monitor-Betrieb über USB-C gibt es bislang nicht. Zudem ist der Preis mit 560 Euro plus 129 Euro für die Tastatur kein Schnäppchen und ein Speicherkarten-Slot fehlt, um den maximal 64 GByte internen Speicher zu erweitern.

Mit mehr Arbeitsfläche kann das iPad Pro in der 12,9-Zoll-Variante punkten. Um es wie ein klassisches Tablet zum Lesen länger in der Hand zu halten ist es etwas zu groß und schwer. Aber die zusätzliche Fläche kommt nicht nur den wenigen professionellen Apps zum Bild und Videobearbeitung zugute, mit dem optional erhältlichen Stift hat man außerdem ordentlich Freiraum zum Zeichnen und Schreiben. Hier liegt auch klar die Stärke des großen iPad Pro. Wer viel Leistung, aber weniger Platz braucht, kommt mit der 9,7-Zoll-Variante billiger und bequemer weg. Die Performance der A9X-CPU kann es mit den stromsparenden Varianten Intel-Core-Modellen durchaus aufnehmen und macht das iPad Pro prinzipiell fit für anspruchsvolle Anwendungen. Das es die kaum gibt, schmälert dies die Attraktivität als Notebook-Ersatz.

Über die Stifteingabe hinaus ist das iPad Pro ebenfalls mit Kompromissen geschlagen. Eine Mausunterstützung fehlt, die Erweiterungsmöglichkeiten sind mangels Schnittstellen begrenzt. Die offizielle Tastatur ist teuer, kann nur in zwei Positionen aufgestellt werden und ist lediglich mit US-Layout erhältlich. Mit mindestens 550 Euro (9,7 Zoll) und 739 Euro (12,9 Zoll) für die mit nur 32 GByte internem Speicher ausgestatteten Varianten kommt man nicht billiger weg als bei den schnellen Windows-Tablets.

Profi-Tablets mit Windows: Von Surface Pro bis Thinkpad X1

Die Windows-Tablets haben in den letzten Jahren einen überraschend starken Aufschwung genommen und sich als interessante Alternative zum klassischen Notebook etabliert. Besonders das Surface Pro von Microsoft hat als Ideengeber und Flaggschiff für frischen Wind gesorgt. Das Surface Pro 4, wartet mit einem hochauflösendem 3:2-Display auf und bietet trotz "nur" gut 12-Zoll-Diagonale viel Übersicht und ausreichend große Arbeitsfläche für unterwegs. Der stufenlos verstellbare Standfuß sorgt für angenehme Arbeitspositionen, nur auf dem Schoß sind klassische Notebooks stabiler.

Auf Leistung muss man nicht verzichten, Microsoft baut maximal einen Intel Core i7, 16 GByte RAM und eine 1 TByte SSD ins Gehäuse. Damit sind auch Photoshop und Anwendungsprogrammierung kein Problem mehr. Ein präziser Stift ist mit dabei, die Tastaturhülle muss man sich aber für fast 100 Euro noch dazu kaufen. Die erlaubt durchaus angenehmes Tippen, nur der geringe Hub und die beim harten Anschlagen etwas nachgebende Rückseite brauchen Gewöhnung. Für das deutlich schwächere Einstiegsmodell des Pro 4 mit Core-m3 sind rund 800 Euro fällig, für die Vollausstattung sind über 2000 Euro aufgerufen.

Wem das Surface Pro nicht zusagt, findet eine ganze Reihe von Konkurrenten mit verschiedenen Stärken, aber ähnlichem Konzept. Interessant ist da zum Beispiel das Acer Aspire Switch Alpha 12, das trotz Core-i-Prozessor lüfterlos arbeitet, eine Tastatur bereits mitbringt und etwas billiger zu haben ist. Das Lenovo ThinkPad X1 Tablet kann mit Modulen erweitert werden, etwa einem LED-Beamer oder einem Modul mit zusätzlichen Akku und mehr Schnittstellen. Es wird allerdings nur mit einem langsameren Core-m-Prozessor angeboten und man muss für dieses Tablet etwas tiefer in die Tasche greifen. Das neue Surface Pro (2017) inklusive Tastaturhülle gibt es, je nach Ausstattung, ab 900 Euro.

Bei den Windows-Tablets muss man sich letztendlich entscheiden: Soll es möglichst schnell sein oder möglichst leicht und dünn. Wer sein schnelles Notebook ersetzen will, wird zwar bei der Flexibilität gewinnen, aber nicht deutlich weniger mit sich herumschleppen müssen.

Profi-Tablets: 2-in-1, Hybrid oder lieber ohne Tastatur?

Klapptastaturen wie die des iPad Pro bieten meist weniger Stabilität und Flexibilität als die der Hybrid-Tablets.

Geräte mit abnehmbare Tastaturen lassen es mitunter an Komfort vermissen, in der Regel kommen sie nicht an klassische Notebooks mit fest installierter Tastatur heran. So steckt die Technik hauptsächlich hinter dem Display, also im Tablet-Teil. Das bedeutet je nach Konstruktion einen ungünstigen Schwerpunkt und das Gerät neigt eher zum kippen. Modelle mit Scharnier beschränken daher den Öffnungswinkel, mehr als 110 Grad sind meist nicht drin.

Lösungen wie der ausklappbare Standfuß beim Surface Pro sind standsicherer und erlauben teilweise größere Winkel. Hier sollte man auf eine stufenlose Verstellbarkeit wertlegen, denn die zwei bis drei Stufen die einige Hersteller anbieten, stellen sich schnell als nervige Einschränkung heraus. Klappständer verbrauchen auf dem Schoß generell mehr Fläche und wackeln durch die schmale Kante des Fußes beim Tippen dennoch bedenklich.

Egal welche Variante, ohne stabile Unterlage taugen die Kombi-Tablets oft nur als Notlösung fürs Schreiben. Besser macht es zum Beispiel das Notebook Surface Book, das trotz Tablet-Teil bis zu 130 Grad Öffnungswinkel erlaubt und ohne Standfuß auskommt. Dafür lagert Microsoft aber einen der Hardware in den Tastaturteil aus, der zudem dickerer und schwerer ausfällt als bei anderen Hybriden. Physik lässt sich am Ende nicht einfach überlisten.

Ihre Vorzüge spielen die Kombi-Geräte bei Eingaben mit dem Finger oder dem Stift aus. Hier kann man sich auf das Wesentlich konzentrieren: Keine störende Tastatur, die beim Zeichnen im Weg steht, eine oft intuitivere und schnellere Bedienung als es mit Trackpads und Co. möglich wäre. Da die komplette Power meist im Tablet steckt, kann man auch mal Ballast daheim lassen. Beim Hybrid-Geräten mit 360-Grad-Scharnier muss wie beim klassischen Notebook immer alles dabei sein. Im Tabletmodus sind solche Geräte unhandlicher.

Ganz auf eine Tastatur wird man besonders unter Windows jedoch kaum verzichten wollen. Dazu ist die Bildschirm-Tastatur zu groß und platzfressend, zumal das Tippen auf dem Touchscreen das klassische Tasten-Feedback nicht ersetzen kann. Selbst einfache Tastaturen mit ein wenig Hub und schwammigem Druckpunkt vermitteln da mehr Tippgefühl. (asp)

LTE Tablet Test: Die 7 besten LTE Tablets

Heutzutage gibt es viele verschiedene LTE Tablet Modelle auf dem Markt. Denn viele Hersteller bringen jedes Jahr neue Tablets heraus. Interessierte haben da die Qual der Wahl.

Wir haben uns daher für Sie intensiv mit den verschiedenen LTE Tablets Modellen beschäftigt. In unserer Bestenlisten finden Sie sicher das passende Produkt.

In unserem LTE Tablet Test stellen wir die besten LTE Tablets vor. Weitere Informationen über wichtige Kriterien bei der LTE Tablets Auswahl finden Sie im Ratgeber unter der Tabelle.

Tablet Test 2022: Die 12 besten Tablets im Vergleich auf BRIGITTE.de

Mit einem Tablet profitiert ihr von einem handlichen Begleiter für unterwegs, mit dem viele verschiedene Aufgaben bequem erledigt werden können. Bearbeitet also zum Beispiel Textdokumente aller Art oder surft bequem im Internet, sofern eine entsprechende Verbindung besteht.

Bei der Auswahl von einem guten Tablet solltet ihr jedoch stets auf einige wichtige Ausstattungsmerkmale und Eigenschaften achten, die wir euch anbei im umfangreichen Kaufratgeber zusammengestellt haben.

Orientiert euch dabei ebenfalls an unserer Auflistung der 12 besten Tablets, die zu guten Preisen erhältlich sind. Dabei gehen wir ebenfalls auf die Testergebnisse der verschiedenen Verbrauchermagazine ein, wie zum Beispiel von der Stiftung Warentest und Co. Gleiches gilt zudem für Fachmagazine, die sich auf diese mobile Elektronik spezialisiert haben.

4 hochwertige Tablets im ausführlichen Vergleich direkt bei uns

Weitere interessante und smarte Produkte im Vergleich

1. Huawei MediaPad M5

Das erste Tablet, das wir euch gerne näher vorstellen möchten, ist das Huawei MediaPad M5. Hierbei handelt es sich um ein qualitativ hochwertiges Gerät mit dem Betriebssystem Android, das mit einem 10,8 Zoll großen Display ausgestattet ist. Außerdem steht noch eine 13 Megapixel Hauptkamera mit integriertem Autofokus und einer 8 Megapixel Frontkamera für euch zur Verfügung.

Der interne Speicher beläuft sich auf insgesamt 32 GB, wobei dieser mithilfe einer Micro SD Karte bequem auf bis zu 256 GB erweitert werden kann. Sehr interessant ist des Weiteren, dass mit genau 4 GB RAM ausreichend Arbeitsspeicher zur Verfügung steht, sodass viele Anwendungen parallel ausgeführt werden können.

Der Hersteller Huawei setzt bei dem MediaPad M5 noch auf einen sehr schnellen OctaCore Prozessor, der zur Verwendung in Tablet-Computern konzipiert wurde und nicht nur sehr leistungsstark ist, sondern auch energiesparsam. Auch in puncto Audio könnt ihr mit Bestwerten rechnen, denn Huawei kooperiert mit Harman Kardon und setzt diese qualitativen Lautsprecher in dem edlen Gehäuse aus Metall ein, was diverse Vorteile bietet, wenn ihr zum Beispiel häufig Videos oder auch Filme mit diesem Gerät schauen wollt.

Fazit zum Huawei MediaPad M5 Hierbei handelt es sich um einen guten Tablet-Computer, der vor allem für flexible Anwendungsmöglichkeiten bestens geeignet ist. Gerade für Entertainment-Anwendungen steht eine ausreichende Leistung zur Verfügung, wobei ihr auch Office-Apps und Spiele bequem mit diesem Modell ausführen könnt.

2. Samsung Galaxy Tab A

Sofern euer Budget stark begrenzt sein sollte und vorrangig auf der Suche nach einem Gerät seid, das vor allem für das Surfen auf dem Wohnzimmer zum Einsatz kommt, so seid ihr mit dem Samsung Galaxy Tab A T580 recht gut bedient. Dieses Tablet schlägt nämlich für weniger als 170 € zu Buche und bietet dafür recht moderne technische Komponenten, wie zum Beispiel einen 1,6 GHz Octa-Core-Prozessor, der sich wirklich sehen lassen kann.

Der verbaute Chip bietet nämlich eine kraftvolle Performance, was gerade für recht leistungsfordernde Anwendungen wichtig ist. In Kombination dazu steht aber auch noch ausreichend Arbeitsspeicher zur Verfügung, sodass es problemlos möglich ist, dass ihr parallel viele Apps geöffnet haben könnt.

Vor allem das Design ist recht modern gestaltet worden und wird euch mit Sicherheit gefallen, wenn ihr bereits Modelle des Herstellers Samsung in Benutzung habt. Sehr interessant ist ebenfalls, dass der Hersteller auf eine 8 Megapixel Hauptkamera setzt, die nicht nur einen Autofokus bietet, sondern auch einen integrierten Blitz. Damit könnt ihr demnach auch bei schlechten Lichtverhältnissen solide Fotos und Videos aufzeichnen.

Fazit zum Samsung Galaxy Tab A T580 Das Android-Tablet Samsung Galaxy Tab A T580 ist ein wunderbares Gerät, welches vor allem für Wenignutzer bzw. Anwender infrage kommt, die ein kleines Display voraussetzen und viel Leistung für wenig Geld bekommen wollen.

3. Fire HD 10-Tablet

Amazon ist nicht nur Deutschlands beliebtester Onlineshop, der sich in erster Linie mit einem sehr breit gestalteten Sortiment sowie mit umfangreichen Serviceleistungen auszeichnet. Seit einigen Jahren bietet Amazon nämlich auch eigene Hardware an, die unter der Fire-Reihe vermarktet wird. Hierbei findet sich auch ein gutes Tablet, wobei sich vor allem die niedrigen Preise dieser Geräte sehen lassen können.

So ist das Amazon Fire HD 10-Tablet sehr für euch zu empfehlen, wenn ihr nach einem preiswerten Gerät suchen solltet, das in Full HD auflöst und eine solide Bildschirmqualität bietet. Die Auflösung beläuft sich nämlich auf insgesamt 1920 x 1200 Pixel, wobei auch in puncto Leistung solide Ergebnisse zu erwarten sind. Hierfür sorgt nämlich der intern verbaute Quad-Core-Prozessor, der auf bis zu 1,8 GHz getaktet werden kann.

Sofern ihr bereits im Ökosystem von Amazon zu Hause seid, so ergeben sich auch diverse Vorteile für euch, wenn ihr auf das preiswerte Fire HD 10-Tablet setzen möchtet. Greift zum Beispiel direkt auf die Bedienung via Alexa zurück, wobei ihr auch über alle Apps zum Streaming von Musik und Filmen profitiert.

Fazit zum Amazon Fire HD 10-Tablet Mit einer vielfältigen Anwendung könnt ihr bei diesem Gerät aus dem Hause Amazon rechnen. So werden zahlreiche unterschiedliche Funktionen unterstützt, wobei ihr in der Version mit Werbung stets auf spezielle Angebote von Amazon hingewiesen werdet. Es gibt aber auch eine werbefreie Option vom Fire HD 10-Tablet für euch zu kaufen, die sich womöglich auch gut anbietet, wenn ihr dieses Gerät ein wenig individueller benutzen möchtet.

4. ACEPAD A130

Gerade in dem Segment der mobil einsetzbaren Computer, zu dem natürlich auch die technisch hochwertig ausgestatteten Tablets zählen, sind vor allem die Markengeräte gefragt. Heutzutage gibt es aber auch einige NoName-Modelle, die sich wirklich sehen lassen können. Ein gutes Beispiel stellt hierfür das solide verarbeitete ACEPAD A130 Tablet dar, welches zu einem sehr niedrigen Preis angeboten wird, wenn man die intern verbauten Komponenten genauer betrachtet.

So kommt nämlich ein 10,1 Zoll großes Display zum Einsatz, das in 1280 x 800 Pixeln auflöst. Da es sich um einen IPS Bildschirm dreht, sind außerdem Bestwerte zu erwarten, was die Kontraste und Blickwinkel sowie die Darstellung der Farben betrifft. Intern steht ein Speicher in Höhe von 64 GB zur Verfügung. Dieser kann aber auch noch bequem mit einer zusätzlichen Micro SD Karte von euch aufgewertet werden.

Erwähnenswert ist zudem die 3G-Funktion vom ACEPAD A130 Tablet. Für so wenig Geld bekommt er also ein mobil einsetzbares Gerät, welches ihr mit einer zusätzlichen SIM-Karte ausstatten könnt. Dies bietet den Vorteil, dass ihr damit dann bequem von unterwegs aus mobil erreichbar seid. In Kombination mit einem Headset könnte also mit all euren Kontakten kommunizieren, was diverse weitere Funktionen und Vorteile im Vergleich zu den Geräten ohne 3G bzw. 4G (LTE) bietet.

Fazit zum ACEPAD A121 Tablet Das preiswerte ACEPAD A130 Tablet ist mit überraschend hochwertigen technischen Komponenten sowie mit einem schicken Aluminiumgehäuse ausgestattet. Das metallische Erscheinungsbild fügt sich also sehr gut in die Designsprache ein, die häufig vom Hersteller Apple und Asus am Markt etabliert wurde.

5. Samsung Galaxy Tab S2

Von der Marke Samsung haben wir euch weiter oben bereits einen guten Tablet-Computer näher vorgestellt. Benötigt ihr hingegen ein wenig mehr Leistung sowie ein größeres Display, so solltet ihr euch auf jeden Fall einmal das preiswerte Samsung Galaxy Tab S2 genauer anschauen. Dieses 9,7 Zoll große Tablet gibt es ebenfalls in einer LTE-Version, sodass ihr damit also bequem von unterwegs aus auf das Internet zugreifen könnt, ohne über eine WLAN Verbindung verfügen zu müssen.

Als eine erwähnenswerte Besonderheit kommt bei diesem Gerät ein hochauflösendes AMOLED-Display zum Einsatz, welches in der Praxis diverse Vorteile bietet. Falls ihr also einen großen Wert auf eine möglichst klare Darstellung der Farben legen solltet, so macht ihr hiermit keinen Fehler.

Samsung setzt bei dem Galaxy Tab S2 aber auch auf zwei Kameras, die jeweils auf der Front sowie Rückseite zum Einsatz kommen. Die Hauptkamera löst mit insgesamt 8 Megapixeln auf, wobei die Frontkamera eine Auflösung von 2,1 Megapixel bietet. Für die klassische Videotelefonie, wie zum Beispiel Skype, ist auf technischer Seite demnach stets gesorgt.

Auch was die Akkulaufzeit betrifft, könnt ihr mit soliden Ergebnissen rechnen. Samsung verbaut nämlich einen fast 6000 mAh starken Akku, sodass eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden garantiert werden kann. Je nach den konkreten Anwendungen reduziert sich diese jedoch, was vor allem bei den Spiele-Apps der Fall ist.

Fazit zum Samsung Galaxy Tab S2 Samsung liefert mit dem Galaxy Tab S2 ein preiswertes Gerät mit Android, das mit einer einfachen Bedienung punktet und zudem viele technische Voraussetzungen bietet, um vielfältige Apps in Anspruch nehmen zu können.

6. Fire HD 8 Kids Edition

Benötigt ihr ein gutes Tablet für euren Nachwuchs, so könnte das Fire HD 8 Kids Edition von Amazon recht gut für euch infrage kommen. Somit profitiert ihr nämlich von einem preiswerten Gerät, das mit einem 8 Zoll großen Display ausgestattet ist, welches in HD Qualität auflöst. Außerdem legt Amazon noch eine kindgerechte Hülle zum Schutz mit obendrauf, wobei ihr auch von einer Zweijahres-Sorglosgarantie profitiert.

Neben einer Akkulaufzeit von insgesamt 12 Stunden bietet Amazon bei diesem Gerät auch noch einen doppelten Speicherplatz im Vergleich zum Vorgänger an. Dieser beläuft sich bei dieser Generation auf insgesamt 32 GB Speicher, der fest intern verbaut ist. Der 2-GHz-Quad-Core-Prozessor sorgt zudem in Kombination mit dem 2 GB RAM großen Arbeitsspeicher für ausreichend Leistung, sodass sämtliche Apps eurer Wahl bequem in Anspruch genommen werden können.

Sehr interessant ist auch das exklusive Feature FreeTime Unlimited, das ab Kaufdatum für insgesamt zwölf Monate zur Verfügung steht. Hierbei handelt es sich um einen einzigartigen Zugang zu mehr als 5000 unterschiedlichen Apps und Spielen sowie Videos und eBooks, die für Kinder geeignet sind. Freut euch also auf diverse spezielle Lerninhalte, die sich wirklich sehen lassen können.

Fazit zum Amazon Fire HD 8 Kids Edition Das Fire HD 8 Tablet bietet Amazon ebenfalls in einer kindgerechten Version an, nämlich in der Kids Edition. Hiermit vereint der Hersteller also sämtliche Vorteile, die die klassischen Geräte bieten, und entwickelt außerdem eine auf Kinder zugeschnittene Software, die einfach bedient werden kann und diverse Einschränkungsmöglichkeiten für Einstellungen durch die Eltern beinhaltet.

7. Huawei MediaPad M3 Lite

Die Marke Huawei bietet in puncto Preis-Leistungs-Verhältnis die derzeit wohl besten Tablets an. Demnach seid ihr mit diesen Geräten recht gut bedient, wenn ihr recht viel Leistung zu einem guten Preis voraussetzt. Ein optimales Beispiel stellt hierfür auch das solide verarbeitete Huawei MediaPad M3 dar, das ihr bereits für 214 € bekommt. Hierbei handelt es sich um die WiFi Version, wobei der Hersteller auch eine Variante mit LTE zur praktischen Mobilfunk- bzw. Internetnutzung zur Verfügung stellt.

Besonders erwähnenswert ist bei diesem Modell vor allem der 10,1 Zoll große Bildschirm. Dieser löst sämtliche Inhalte in einem echten Full HD auf. Demnach könnt ihr eine Auflösung in Höhe von insgesamt 1920 x 1200 Pixeln erwarten. Als einen weiteren Bonus gibt es außerdem noch einen speziellen Eye-Care-Modus mit obendrauf, sodass die Augen bei der Bedienung dieses Tablets optimal geschont werden.

Für diesen Preis gibt es in der Regel auch kein Tablet für euch zu kaufen, welches bequem mit dem Fingerabdruck entsperrt werden kann. Der Hersteller garantiert dies jedoch bei dem MediaPad M3, sodass ihr das Gerät viel schneller entsperren könnt und keinen umständlichen Code hinterlegen müsst, was im Alltag recht praktisch ist.

Fazit zum Huawei MediaPad M3 Das Huawei MediaPad M3 kommt optimal für euch infrage, wenn ihr ein echtes Full HD-Tablet mit Android von Google voraussetzt, das mit einer hochwertigen Verarbeitungsqualität punktet und zudem mit schnellen technischen Komponenten ausgestattet ist. Gerade bei Apps, die eine hohe Leistung voraussetzen, ergeben sich hiermit viele Vorteile. Hierfür müsst ihr bei anderen Herstellern in der Regle deutlich tiefer in die Tasche greifen.

8. Apple iPad

Sofern ihr hingegen als eine Alternative zu den Betriebssystemen von Google und Microsoft das Ökosystem von Apple bevorzugen solltet, so seid ihr mit einem iPad recht gut aufgehoben.

Das iPad steht in vielen verschiedenen Varianten zum Kauf bereit und bietet je nach Modell ebenfalls eine LTE-Option, sodass ihr bequem von unterwegs aus dem Internet surfen und beispielsweise einfach E-Mails beantworten könnt.

Gerade in puncto Verarbeitung und schnellen technischen Komponenten könnt ihr bei den iPads von Apple sehr gute Ergebnisse erwarten. Außerdem sind diese Modelle optimal für euch zu empfehlen, wenn ihr bereits ein iPhone oder auch einen Mac in Anspruch habt. Somit ist der Datenaustausch nämlich besonders unkompliziert zu realisieren, was nicht nur die Übertragung von Bildern betrifft, sondern auch grundsätzliche Einstellungen, um zum Beispiel das WLAN bequem zu teilen, ohne weitere Passwörter eingeben zu müssen.

Vor allem das Display zeichnet sich bei den iPads von Apple mit einer besonderen Detailtiefe aus. Apple bezeichnet diese Bildschirme als Retina-Displays, die sich mit einer recht guten Auflösung von anderen Tablets unterscheiden. Außerdem kann sich auch die allgemeine Akkulaufzeit wirklich sehen lassen, denn Apple erreicht mit den iPads in der Regel stets Bestwerte, was diese Eigenschaft betrifft.

Fazit zum Apple iPad Das Apple iPad in der Version mit einem 9,7 Zoll großen Display kann vor allem für klassische Office-Anwendungen sowie für kreative Apps bequem benutzt werden. Eine deutlich teurere Version gibt es außerdem noch mit einem größeren Bildschirm zu kaufen, der bequem mit einem Stift bedient werden kann. Somit ergeben sich gerade bei den Kreativanwendungen noch einige weitere Vorteile, was die Bedienung betrifft.

9. Fire 7-Tablet

Das günstigste Tablet von Amazon ist das Fire 7-Tablet. Für weniger als 60 € bekommt ihr dieses Gerät bereits und könnt hierbei mit den grundlegenden Funktionen rechnen, die ein solches Modell stets sicherstellt. In dieser preiswerten Version stehen insgesamt 8 GB Speicher zur Verfügung, der aber auch mit einer Micro SD Karte im entsprechenden Slot auf bis zu 256 GB maximiert werden kann. Optional könnt ihr das Fire 7-Tablet von Amazon aber auch mit einem internen Speicher von 16 GB bestellen.

Achtet bitte darauf, dass Amazon dieses Gerät sowohl mit als auch ohne Spezialangebote anbietet. Hierbei handelt es sich um die bereits erwähnten Werbeeinblendungen, die euch vor dem stetigen Entsperren des Displays angezeigt werden. Die Variante ohne Spezialangebote ist nochmals ein wenig teurer, wobei diese Funktion auch bequem im Nachhinein freigeschaltet werden kann.

Erwähnenswert ist ebenfalls das vielfältige Zubehörangebot, dass Amazon für diese Modelle auf den Markt gebracht hat. So gibt es nicht nur passende Hüllen zu kaufen, sondern auch Haltesysteme, Folien für das Display und vieles mehr. Somit kann das Amazon Fire 7-Tablet auch recht individuell gestaltet werden, was die Außenhülle betrifft.

Fazit zum Amazon Fire 7-Tablet Eure Suche nach einem preiswerten Tablet, das mit einem kleinen Display ausgestattet ist, hat mit dem Amazon Fire 7 ein Ende. Hiermit bekommt ihr nämlich alle klassischen Funktionen, die ihr bei einem preiswerten Modell zur Anwendung im Wohnzimmer voraussetzen werdet.

10. Lenovo Tab2

Das Lenovo Tab2 stellt einen weiteren Vertreter aus dem Bereich der recht billigen Modelle dar, die mit dem Google-Betriebssystem Android ausgestattet sind. Dennoch liefert der Hersteller Lenovo vor allem in dem Displaysegment solide Panels, sodass ihr mit einer hochauflösenden Darstellung sämtlicher Inhalte rechnen dürft.

Das verbaute Display misst in der Diagonale insgesamt 10,1 Zoll. Hierbei handelt es sich um einen IPS-HD-Bildschirm, der auch gute Ergebnisse in den Bereichen Kontrast, Farbwiedergabe und Blickwinkel bietet. Neben dem Prozessor Qualcomm Snapdragon APQ8009 kommen außerdem noch 2 GB RAM Arbeitsspeicher sowie 16 GB interner Speicher zum Einsatz. Dieser kann aber auch bequem erweitert werden.

Für eine maximale Konnektivität ist ebenfalls gesorgt, denn Lenovo unterstützt mit diesem Modell die Verbindung via WLAN und Bluetooth. Ein GPS Modul steht zudem zur Verfügung, sodass die Bedienung von Karten-Apps und weiteren Applikationen dieser Art kein Problem darstellt, die GPS-Daten voraussetzen. Viele Verbraucher, die sich auf das Lenovo Tab2 festgelegt haben, loben des Weiteren die gute Klangoptimierung. Lenovo integriert nämlich den Dolby Atmos Sound in diesem Gerät.

Fazit zum Lenovo Tab2 Hierbei bekommen Sie ein solide einsetzbares Tablet in einem schlanken Design. Zwei hochauflösende Kameras sorgen außerdem dafür, dass Aufnahmen in einer guten Qualität gespeichert werden können. Doch gerade die lange Akkulaufzeit bietet ausreichend Spaß für den unbegrenzten Dauerbetrieb.

11. Asus ZenPad 3

Mit Sicherheit ist auch Ihnen der Hersteller Asus aus dem Bereich der Computer bekannt. Doch diese Marke fertigt nicht nur Windows-Laptops sowie Desktop-Computer, sondern heutzutage auch Tablets, die zu einem recht guten Preis erhältlich sind und auf dem Google-Android-Betriebssystem basieren.

Ein gutes Beispiel für ein preiswertes Gerät dieser Art stellt das Asus ZenPad 3 dar, welches für weniger als 275 € für euch erhältlich ist und ein 2K-Display mit einer guten Auflösung bietet.

Für eine ausreichend gute Performance kommt der Qualcomm Snapdragon 650 Hexa-Core-Chip in Kombination mit 2 GB RAM Arbeitsspeicher zum Einsatz. Außerdem gibt es dieses Modell auch in einer Version mit einer LTE Variante zu kaufen. Somit könnt ihr also bequem von unterwegs aus im Netz surfen und einen Browser eurer Wahl bedienen.

Gerade das Display garantiert eine solide Darstellung sämtliche Inhalte, denn der Bildschirm löst mit insgesamt 2048 x 1536 Pixeln auf. Hiermit ergeben sich auch solide Kontraste und Blickwinkel, was gerade bei einem Gerät, das unterwegs zum Einsatz kommt, nicht unterschätzt werden sollte.

Fazit zum Asus ZenPad 3 Der Hersteller Asus liefert mit dem ZenPad 3 eine sehr gute Power für das mobile und digitale Leben. So kann sich nämlich allein die umfassende Stand-by-Zeit von diesem Gerät wirklich sehen lassen, denn diese beträgt insgesamt 38 Tage. Sehr interessant ist des Weiteren, dass ihr mit dem Asus ZenPad 3 ebenfalls von einer praktischen Powerbank-Funktion profitiert. Somit ist es also problemlos möglich, dass ihr euer Smartphone mit diesem Gerät verbindet, welches dann automatisch mit Energie versorgt wird.

12. Microsoft Surface Pro

Microsoft ist vorrangig für das hauseigene Betriebssystem Windows bekannt. Seit einigen Jahren fertigt dieser Hersteller aber auch eigene Hardware und ist demnach recht ähnlich wie mit dem Angebot von Amazon zu vergleichen. Doch im Gegensatz zu Amazon geht Microsoft in eine andere Richtung und spricht mit den Modellen aus der Reihe Surface primär kreative Anwender an, die eine schnelle Technik und ein modernes Design bevorzugen.

All diese Eigenschaften sind bei dem Microsoft Surface Pro gut zu erkennen. Jedoch müssen Sie hier mit einem recht hohen Preis rechnen. Dafür ergeben sich allerdings auch sehr gute Bedien-Konzepte, was die Nutzung der bekannten Office-Apps von Microsoft betrifft.

Falls euch das Microsoft Surface Pro hingegen ein wenig zu teuer sein sollte, so gibt es dieses Gerät auch in einigen weiteren Versionen zu kaufen. Häufig wird das Microsoft Surface Pro auch primär mit einer zusätzlichen Tastatur bedient, die bequem abgenommen werden kann. Somit ergeben sich also die Vorteile, die ein modernes Convertible bietet, das bei vielen Verbrauchern bereits das klassische Notebook komplett ersetzt hat.

Fazit zum Microsoft Surface Pro Das Microsoft Surface Pro stellt einen wunderbaren Begleiter für alle Studenten und kreativen Anwender dar, die eine schnelle Leistung und eine wunderbare Integration des Windows-Betriebssystems in mobiler Form voraussetzen möchten.

Welche Geräte sind laut dem Tablet-Test der Stiftung Warentest für euch zu empfehlen?

Heutzutage kommen Tablets vielerorts zum Einsatz, weshalb sich auch die Experten der Stiftung Warentest näher mit diesen Modellen auseinandergesetzt haben. Die Verbraucherorganisation aktualisiert den Test regelmäßig, zuletzt im Juni 2022.

In dem Tablet-Test der Stiftung Warentest waren vor allem die Funktionen, die Bedienung sowie die Auflösung und Qualität des Displays wichtig, was die Einordnung der besten Geräte betrifft. Das Verbrauchermagazin versteckt die detaillierten Ergebnisse hinter einer Bezahlschranke, die zum Preis von einmalig 3 Euro von euch freigeschaltet werden kann.

Falls ihr euch also für die besten Geräte aus diesem Tablet-Test interessieren solltet, so könnt ihr diesen Vergleich freischalten und bekommt daraufhin ein PDF-Dokument, welches die detaillierten Testergebnisse für insgesamt 94 verschiedene Tablets beinhaltet.

Solltet ihr hingegen auf der Suche nach einem Tablet mit Tastatur sein, könnte der Test mit mobilen Computern vielleicht hilfreich sein. Dieser Test der Verbraucherorganisation wird regelmäßig aktualisiert. Zuletzt war dies ebenfalls im September 2021 der Fall. Unter den bisher 99 getesteten Geräten finden sich auch Tablets mit Tastatur und Convertibles. Alle Details zu dem Test findet ihr auf dieser Webseite.

Interessiert ihr euch für das Thema Kindersicherung bei Tablets, werden euch wahrscheinlich die Ergebnisse der Fachleute zum Thema aus dem Mai 2019 interessieren. Hierbei wurden die Bedienoberflächen bekannter Anbieter wie Amazon, Samsung, Huawei, Lenovo und Apple näher betrachtet und bewertet. Vollständig zufrieden waren die Tester mit keiner der Bedienoberflächen. Wollt ihr mehr über die Vor- und Nachteile verschiedener Kindersicherungen erfahren, klickt ihr auf unseren Link, zahlt ein geringes Entgelt und schon kann es losgehen.

Wer sich zu den Hobbybastlern zählt, der interessiert sich auch dafür, wie gut sich die Tablets reparieren lassen. Zur Frage nach den Reparaturmöglichkeiten von Smartphones und Tablets hat die Stiftung Warentest im November 2020 einen aktuellen Test veröffentlicht. Das wenig erfreuliche Ergebnis – 12 der 13 Modelle erhielten ein ausreichend oder mangelhaft – finden Interessierte an dieser Stelle.

Detaillierte Ergebnisse aus dem Tablet-Test weiterer Elektronikmagazine

Neben den Testergebnissen, die die Stiftung Warentest ermittelt hat, sind natürlich auch die Erfahrungsberichte anderer Elektronikmagazine sehr relevant, wie zum Beispiel von der Webseite Connect.

Dieses Magazin hat zuletzt im Juli 2018 die Auflistung der zehn besten Geräte nach einem Test veröffentlicht. Hierbei konnte grundsätzlich festgestellt werden, dass das aktuell beste Tablet vom Hersteller Huawei stammt.

Hierbei handelt es sich um das Huawei MediaPad M5 8.4 LTE, welches mit einem 8,4 Zoll großen Display ausgestattet ist und eine praktische Schnellladetechnologie sowie einen USB-C-Port bietet.

Auf dem zweiten Platz folgt das Sony Xperia Z4 Tablet, wobei die Experten von Connect auf dem Treppchen das Huawei Mediapad M3 Lite 10 auflisten. Auffällig ist hierbei, dass auf den vorderen Plätzen keine Geräte von Apple zu finden sind.

Interessiert ihr euch für die Einschätzung von Connect, was den großen Tablet-Test betrifft, so findet ihr hier auf dieser Webseite sämtliche Ergebnisse.

Tablet-Computer Kaufberatung: Darauf solltet ihr unbedingt achten

Heutzutage sind vor allem die Tablet-Computer stark verbreitet, denn somit könnt ihr zum Beispiel eine Tageszeitung ersetzen sowie bequem im Internet surfen. Dank der intuitiven Bedienung per Touch kommen außerdem alle Verbraucher mit solchen Geräten zurecht, die grob mit Smartphones verglichen werden können, die jedoch im Vergleich dazu mit einem deutlich größeren Display ausgestattet sind und in der Regel nicht über eine Telefonfunktion verfügen.

Doch nicht nur für den Einsatz für unterwegs sind Tablet-Computer sehr gut geeignet, sondern vor allem auch zur Anwendung in den eigenen vier Wänden. Nutzt das Tablet also beispielsweise, um eine Streaming-App zu starten, wodurch bequem auf Filme und Serien zugegriffen werden kann. Doch vor allem auch für das Surfen im Internet sind die Tablet-Computer optimal konzipiert. Startet also einfach einen Browser eurer Wahl und nutzt die Touch-Funktion aus, um all eure Lieblings-Webseiten besuchen zu können.

Da die meisten Tablet-Computer heutzutage auch über hochwertige technische Komponenten verfügen, die eine gute Performance sicherstellen, könnt ihr außerdem Spiele-Apps auf diesen Geräten genießen. In diesem Zusammenhang sind einige Titel zu empfehlen, die für unterwegs geeignet sind. Es gibt aber auch grafisch aufwändige Spiele, die ihr bequem mit der Touch-Bedienung auf dem Tablet-Computer starten könnt.

Welcher Tablet-Computer ist am besten für euch geeignet?

Die Produktgruppe der Tablet-Computer, die einen guten elektronischen Begleiter für unterwegs darstellen, kann als äußerst flexibel bezeichnet werden. Die Anwendungsmöglichkeiten sind nämlich sehr vielfältig, denn es stehen ebenfalls Tausende Apps in den App Stores für euch zum Download bereit, die die klassischen Funktionen nochmals stark erweitern werden.

Passend dazu gibt es auch Tablet-Computer in den unterschiedlichsten Preiskategorien und Ausstattungen für euch zu kaufen, sodass die Auswahl mitunter gar nicht so einfach getroffen werden kann. Passend dazu haben wir diese Modelle anbei weiter kategorisiert und für bestimmte Zielgruppen empfehlenswerte Eigenschaften zusammengestellt.

Flexible Android-Tablets, die bequem bedient werden können: Egal ob ihr euer Tablet nun vorrangig zur Anwendung in der Schule bzw. im Studium oder auch zur Verwendung zu Hause eingeplant habt – mit einem gut ausgestatteten Android-Gerät seid ihr stets gut bedient, denn diese Ausführungen punkten mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis sowie häufig auch mit einem ausreichend großen Display, was mit einer stets guten Auflösung auffällt. Sofern ihr also kein Problem damit haben solltet, auf das Android-Betriebssystem von Google zuzugreifen, so macht ihr mit einem solchen Tablet keinen Fehler. Tablets für Apple-Nutzer: Kommt das Android-Betriebssystem hingegen überhaupt nicht für euch infrage, so seid ihr auf die Modelle des Herstellers Apple angewiesen, die mit iOS ausgestattet sind. Die iPads schlagen jedoch im Vergleich zu den handelsüblichen Tablets der übrigen Hersteller mit einem deutlich höheren Preis zu Buche. Heutzutage gibt es aber auch die nicht mehr allzu aktuellen Generationen, die zu recht niedrigen Preisen erhältlich sind. Unter Umständen profitiert ihr hierbei also von einer praktischen Alternative, die sich wunderbar in das Ökosystem von Apple einfügt, sodass diese Modelle optimal für euch infrage kommen, sofern ihr bereits ein iPhone oder auch einen Mac benutzt. Außerdem hat Apple mit einigen speziellen iPads auch besonders intuitive Bedienungskonzepte erstellt, was vor allem auf das Zubehör Apple Pencil zutrifft. Gerade für kreative Anwendungen sind diese Tablets also wunderbar geeignet. Multimedia-Tablets: In der ersten Kategorie haben wir euch die verschiedenen Tablets in einer Rubrik eingeordnet, wobei vorrangig die preiswerten Android-Geräte gemeint sind, die vorrangig zum Surfen zum Einsatz kommen. Falls ihr hingegen von einigen weiteren Funktionen profitieren wollt und zum Beispiel Videos auf dem Tablet schneiden möchtet, so bieten sich Multimedia-Geräte deutlich besser für euch an. Diese Tablets sind in der Regel mit einem deutlich größeren Display ausgestattet, das in Full HD auflöst. Außerdem kommt ein sehr schneller Prozessor zum Einsatz, was ebenfalls für ausreichend Arbeitsspeicher (RAM) zutrifft. Entsprechende Modelle gibt es von den Herstellern Samsung sowie Microsoft zu kaufen, wobei ihr auch hier mit ein wenig höheren Preisen rechnen müsst. Tablets für Vielnutzer: Ist das Tablet dafür gedacht, dass das klassische Notebook möglichst komplett ersetzt werden sollte, so müsst ihr euch auf ein Gerät festlegen, welches mit einer zusätzlichen Tastatur verbunden werden kann. Dank der abnehmbaren Tastatur ergeben sich also vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis, wobei unter Umständen auch eine Bedienung mit einem Stift für euch infrage kommt. Viele Hersteller bezeichnen diese speziellen Tablets auch als Convertibles, die zum Beispiel von Microsoft in einer recht guten Qualität erhältlich sind. Tablets für Kinder: Gerade für Kinder kann der Einstieg in die Welt der Elektronik besonders einfach gestaltet werden, indem ein gutes Tablet zum Einsatz kommt. Diese Geräte sind dann häufig beschränkt, was die Funktionen betrifft. Außerdem schlagen Tablets für Kinder mit keinen allzu hohen Preisen zu Buche, wobei auch oft spezielles Zubehör zum optimalen Schutz von den Herstellern mitgeliefert wird. Somit ist es also unproblematisch, falls der Computer einmal zu Boden fallen sollte. Auch softwaretechnisch sind die Tablets für euren Nachwuchs konfiguriert, sodass nicht alle Seiten des Internets besucht werden können und zur Installation zusätzlicher Apps eine Bestätigung seitens der Eltern notwendig ist. Mit einem Tablet für Kinder ist also sichergestellt, dass die digitale Nutzung vom Nachwuchs optimal von euch kontrolliert werden kann.

Welche technischen Ausstattungsmerkmale sollte dir auf jeden Fall beachten, wenn ihr euch auf eines der Tablets aus der obigen Übersicht festlegen wollt

Ein gutes Tablet sollte für viele Monate bzw. Jahre zum Einsatz kommen. Aufgrund dessen ist es ratsam, dass ihr die anbei dargestellte Übersicht der wichtigsten Eigenschaften genau betrachtet, um einen Fehlkauf auszuschließen und auch in Zukunft über eine ausreichende Leistung zu verfügen. Orientiert euch also auf jeden Fall an diesen Ausstattungsmerkmalen, um die für euch infrage kommenden Modelle besser eingrenzen zu können.

Displaygröße

Die Größe des verbauten Bildschirms stellt einen sehr wichtigen Aspekt dar, was die Auswahl eines guten Geräts betrifft. Wird das Tablet also hauptsächlich zur Unterhaltung oder auch zum Surfen für Zuhause zum Einsatz kommen, so sind recht kleine Modelle optimal für euch geeignet, die mit einem 7- bis 8-Zoll großen Display ausgestattet sind. Auch in puncto Transport bedeutet dies, dass das Tablet recht einfach in der Tasche abgelegt werden kann. Grundsätzlich sind besonders kleine Tablets auch recht leicht, was den Transport zudem stark vereinfacht.

Bei Tablets, die mit einem mindestens 10-Zoll großen Display ausgestattet sind, sieht dies hingegen bereits anders aus. Dennoch profitiert ihr hierbei von einer angemesseneren Arbeitsfläche, sofern entsprechende Apps bei euch zum Einsatz kommen sollen. Gerade zur Verwendung in der Schule bzw. im Studium sind solche großen Tablets also auf jeden Fall zu empfehlen, da die Funktionsvielfalt deutlich umfangreicher als bei den kleinen Ausführungen ausfällt.

Auflösung des Bildschirms

Je höher die Bildschirmauflösung, desto weniger Pixel könnt ihr mit dem bloßen Auge erkennen. Besonders preiswerte Android-Tablets verfügen in der Regel über niedrig auflösende Displays. Sollte dies hingegen kein Problem für euch darstellen, so kommt ihr dennoch gut damit zurecht, sofern das Gerät ausschließlich für wenige Apps in Anspruch genommen werden soll. Bei der kreativen oder auch mehrstündigen Inanspruchnahme der Tablets in der Schule bzw. in der Uni ist es jedoch ratsam, dass auf die Auflösung geachtet wird und diese nicht zu niedrig ausfällt. In diesem Zusammenhang sind vor allem die Apple iPads sowie die Microsoft Surface Tablets gut zu empfehlen, sofern die Bildschirmauflösung also eine zentrale Rolle spielen sollte.

Prozessor

Damit das Tablet alle Aufgaben gut bewältigen kann und dennoch eine gute Akkulaufzeit unterstützt, kommen häufig spezielle Prozessoren zum Einsatz. Achtet unbedingt auf die maximale Leistungsfähigkeit, sofern die Anwendungsvielfalt besonders speziell ausfällt und vor allem Spiele-Apps beinhaltet. In einem solchen Fall kann es nämlich dazu kommen, dass ihr gerade bei den preiswerten Tablets, die für weniger als 100 € erhältlich sind, bestimmte Anwendungen nicht abspielen könnt.

In diesem Zusammenhang ist auch der ausreichende Arbeitsspeicher zu erwähnen. Dieser sollte bei Arbeitsgeräten mindestens 4GB RAM betragen, sodass zahlreiche Applikationen parallel in Anspruch genommen werden können und keine Leistungseinbußen zu erkennen sind.

Kamera

Sofern eine intern verbaute Kamera bei eurem Tablet gefragt sein sollte, so prüft bitte die Ausstattungsliste der Geräte, welche für euch infrage kommen. So bieten sich nämlich gerade im Frontbereich des Tablets zusätzliche Kameras sehr gut an, wenn ihr euch für Videotelefonie und ähnliche Anwendungen interessieren solltet. Eine leistungsfähige Kamera auf der Rückseite das Tablet-Computers ist aber ebenfalls sehr sinnvoll, wenn ihr hiermit ein paar Bilder oder auch Videos aufzeichnen möchtet. Achtet in diesem Zusammenhang bitte auf einer ausreichende Auflösung, sodass ihr mit der Qualität gut zurecht kommen werdet, was die Bilder und Videos betrifft.

Anschlüsse

Ein Tablet sollte natürlich über entsprechende Anschlüsse verfügen, damit das Gerät bequem bedient werden kann. In diesem Zusammenhang ist vor allem die Rede von einem USB Anschluss, sodass das Aufladen problemlos zu realisieren ist. Einige Tablets verfügen aber auch über einen 3,5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer, der sehr praktisch ist, da die Headphones in einem solchen Fall somit sehr einfach an den elektronischen Begleiter angeschlossen werden können.

Die Laufzeit des Akkus

Gerade bei Tablets ist häufig viel Platz im Innern gegeben, sodass die Energiespeicher recht umfangreich gestaltet werden können. Dies bedeutet im Umkehrschluss für den Anwender, dass auch eine solide Akkulaufzeit zur Verfügung steht, um viele verschiedene Apps parallel in Anspruch zu nehmen. Je nach dem Tablet, auf das ihr euch festgelegt habt, sind häufig Akkulaufzeiten von gut 10 Stunden möglich. Gerade bei den iPads von Apple werden Bestleistungen erzielt, die in der Regel weit darüber hinausgehen. Ist die Akkulaufzeit also ein zentraler Faktor für euch, so schaut euch auf jeden Fall einmal die verschiedenen iPads genauer an.

Fazit zur Auswahl der Tablets

Wir raten euch dazu, dass ihr euer individuelles Nutzungsverhalten im Detail auswertet und daraufhin ein Tablet auswählt, welches genau für euch infrage kommt, was die technischen Spezifikationen betrifft. Vor allem die Displaygröße sollte ausreichend gegeben sein, damit die Anwendung verschiedener Apps problemlos möglich ist. Um euch noch ein paar weitere Tipps mit an die Hand zu geben, haben wir euch anbei einige empfehlenswerte Punkte für Einsteiger und Vielnutzer der Tablets zusammengestellt.

Tablets für Einsteiger: Sofern ihr das Tablet nur recht selten nutzt und beispielsweise ausschließlich das Surfen im Internet für euch infrage kommt, so sind die preiswerten Ausführungen der verschiedenen Markenhersteller, die allesamt auf das Betriebssystem Android von Google setzen, besonders gut für euch geeignet. Entsprechende Modelle gibt es bereits für weniger als 100 € zu kaufen, die eine solide Leistung für all diese simplen Anwendungen bieten. Aufgrund dessen müsst ihr also auch nicht allzu viel Geld in die Hand nehmen, um ein gut ausgestattetes Android-Tablet zu bekommen. Tablets für Vielnutzer und kreative Anwender: Sofern das Tablet allerdings ein zentraler Begleiter in eurem digitalen Alltag darstellen sollte, so ist es ratsam, dass ihr eine größere Summe für die Anschaffung eines passenden Geräts einplant. Falls ihr in dem Apple Ökosystem zu Hause seid, so sind die iPads zu empfehlen. Hiermit werdet ihr nämlich direkt zurechtkommen und seit außerdem dazu in der Lage, dass der Austausch von Daten zwischen den einzelnen Geräten des Herstellers problemlos möglich ist. Doch gerade auch für kreative Anwender, die die Geräte aus der Microsoft Surface Reihe bevorzugen, gibt es einige empfehlenswerte Modelle zu kaufen, die sich in einer ähnlichen Preisregion wie die Apple iPads bewegen. Passend dazu findet ihr weiter oben auch einige gute Tablet-Computer, mit denen ihr keinen Fehler machen werdet.

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